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Wir haben drei äusserst abwechslungsreiche Wochen erlebt. Jeder Tag wird mit neuen, unvergesslichen Bildern in Erinnerung bleiben. Die brutalen Eindrücke im S21-Gefangenenlager der Roten Khmer kontrastierten mit denen von verträumten Flussfahrten auf dem Mekong, die Armut der Fischer und die mühsame Arbeit der Goldwäscher mit dem Glanz der königlichen Paläste. Die von Bäumen überwachsenen Tempel im Dschungel zeugen vom Wettstreit der Natur mit den Errungenschaften einer mittelalterlichen Hochkultur. Auf dem Rücksitz des Motorrades gelangten wir dahin, wo das tägliche Leben pulsiert. Weitab von Touristenpfaden begegneten wir "Schweizer Langnasen" der liebenswürdigen einheimischen Bevölkerung von Angesicht zu Angesicht und bestaunten uns gegenseitig. Diese Eindrücke werden wir als eine Art von beidseitigem volkskundlichem Unterricht noch lange in Erinnerung behalten.